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Camping Tipps: Planung der Abfahrt und Reise
Zunächst einmal die wichtigsten Fragen: Zu welchem Campingtyp zählt Ihre Familie? Sind Sie der klassische Campingtyp, der Wert auf möglichst viel Outdoor-Abenteuer legt? Oder darf es ruhig ein bisschen mehr Luxus für Sie und Ihre Kinder sein, z.B. in komplett eingerichteten Zelten, Wohnwagen oder Caravans? Der Insider weiß, damit man mit dem idealen Reisemobil die Ferien genießen kann, muss man mindestens 5 bis 12 Monate vorher reservieren. Ansonsten läuft man Gefahr, entweder gar kein Wohnmobil mehr zu finden oder man fährt mit einem Wohnmobil in die Ferien, welches den Bedürfnissen der eigenen Familie nicht angepasst ist.
Für das perfekte Ferienerlebnis mit einem Wohnmobil spielt die Größe des Fahrzeuges eine entscheidende Rolle. In einem kleinen Wohnmobil sind die Ferien zu zweit wunderbar, zu viert wird es aber sehr schnell beengt. Die Regel lautet: Lieber ein etwas zu großes Fahrzeug und somit m ehr Platzangebot, mehr Stauraum, einfach mehr Bewegungsfreiheit als ein zu knapp bemessenes Wohnmobil. Betten oberhalb der Fahrerkabine sind in der Regel für 2 Erwachsene oder 2 bis 3 Kinder (je nach Größe) ausgelegt. Die restlichen Betten, z.B. Etagenbetten, sind meist für je 1 Person ausgelegt.
Generell gilt, dass man die Fahrt nur ausgeruht und gesund antreten soll. In der Saison herrscht morgens auf den Hauptstrecken starker Verkehr, weil viele Urlauber, die sich das ganze Jahr auf diesen Tag gefreut haben, nun schnell am Ziel sein wollen. An Wochentagen kommt auf Landstraßen und in Städten die Spitze des Frühverkehrs hinzu. Es ist darum günstig, entweder sehr früh zu starten, oder in aller Ruhe auszuschlafen und erst relativ spät loszufahren. Wer mit Kindern unterwegs ist, weiß: Spätestens nach einer Stunde Fahrt wird es unruhig. Natürlich wäre es in solchen Momenten verlockend, die Kinder auf den Betten des Wohnmobils etwas herumtollen zu lassen. Doch Vorsicht: Kinder und Erwachsene können den Fliehkräften beim Bremsen und Ausweichen nicht trotzen und werden mit enormer Kraft durch das Fahrzeug geschleudert.
Doch auch für die Fahrt Vorne im Wohnwagen gilt für Kinder: Erst ab einer Körpergröße von 1,50 m bzw. ab Vollendung des 12. Lebensjahres ist es gesetzlich erlaubt, ohne zusätzliches Sicherungssystem auf dem Beifahrersitz mitzufahren. Das bedeutet, dass der Sicherheitsgurt in seiner Länge- und den Befestigungspunkten den Körpermaßen des Kindes angepasst sein muss. Wird das nicht beachtet, dann besteht die Gefahr, dass bei einem Verkehrsunfall das Kind am Hals gewürgt wird oder unter dem Gurt herausrutscht. Ratsam ist es außerdem die Kindersicherungen an den Türen einzuschalten. Etwas Spielzeug, ein Bilderbuch, besonders aber das vertraute Kuscheltier sollten während der Fahrt nicht fehlen. Beschäftigen Sie Ihr Kind — z.B. mit Ratespielen: welche Autofarbe kommt uns gleich entgegen? — so verfliegt die Zeit schneller. Legen Sie während Ihrer Reise aber regelmäßige Pause ein und gönnen Sie allen etwas Bewegung.
Luxuscamping – eine Alternative zu Hotels & Co.?
Feuchte Zeltplanen, klamme Isomatten und laute Pfadfindergruppen - ein Campingurlaub hat nicht den besten Ruf. In den letzten Jahren zeichnet sich aber ein neuer Trend ab: Luxuscamping auf Nobelplätzen.
Entgegen aller Gerüchte bedeutet Camping nicht unbedingt Verzicht auf Komfort. Es gibt mittlerweile zum einen Campingplätze, die viele familienfreundliche Extras bieten, und zum anderen sind die Unterkünfte selbst so komfortabel ausgestattet, dass Familien während Ihres Campingurlaubs auf nichts verzichten müssen. So sind sie zwar mitten in der Natur und bekommen schnell Kontakt zu anderen Familien, müssen aber nicht auf Ihre Privatsphäre und eine behagliche Einrichtung und Ausstattung verzichten.
Viele Campingplätze – wie beispielsweise die des Veranstalters Eurocamp – bieten komplett ausgestattete, feste Zelte (z.B. Bungalow- oder Safarizelte) oder luxuriöse Caravans und Blockhütten mit Klimaanlage, abgetrennten Schlafzimmern, Küche und Badezimmer. Darüber hinaus werden häufig Bettwäsche und eine Babyausstattung mit Buggy, Töpfchen sowie Babybett und -badewanne zum Verleih angeboten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Campingurlaub in einem lichtdurchfluteten Sunlight Caravan mit idyllischer Veranda im Eurocamp El Delfin Verde an der spanischen Costa Brava?
Weitere komfortable Campingmöglichkeiten für Familien bieten sich in Wohnwagen und Wohnmobilen, die sich beide besonders für Rundreisen eignen, da nicht bei jedem Campingplatzwechsel alles komplett neu zusammengepackt werden muss.
Das Praktische an einem Wohnwagen ist, dass ein Auto immer an Ort und Stelle ist und beispielsweise Ausflüge unternommen werden können oder Einkäufe bequem erledigt werden, während der Wohnwagen auf dem Campingplatz bleibt.
In einem Wohnmobil lassen sich oftmals – je nach Ausstattung – Fahrer- und Beifahrersitz Richtung Wohnbereich drehen und werden so zu Sesseln umfunktioniert. Häufig verfügen die Wohnmobile darüber hinaus über eine Schlafgelegenheit direkt über dem Fahrerhaus, die bei Kindern besonders beliebt ist!
Ein Campingurlaub mit Kindern ist also nicht nur problemlos möglich und je nach gewählter Unterkunft auch sehr komfortabel, sondern oft auch ein so tolles Familienerlebnis, dass es in den nächsten Ferien gleich wieder auf einen Campingplatz geht!




